Hammerzehen (Klauenzehen)

Hammerzehen entstehen durch ein Ungleichgewicht zwischen Streck- und Beugesehnen. Das Mittelgelenk steht in Beugstellung und ist nach oben gerichtet. Durch Reibung im Schuh entsteht auf der Streckseite des Mittelgelenkes eine Hornhautschwiele, das so genannte „Hühnerauge“. Entsprechende Veränderungen können auch an der Zehenspitze auftreten.

 

Eine länger  bestehende Hammerzehe führt zur Drucksteigerung auf das Köpfchen des Mittelfußknochens.  Als Folge entsteht eine schmerzhafte Schwiele unter dem Vorfußballen. Zusätzlich tritt eine Einsteifung im Zehenmittelgelenk und später auch im Grundgelenk der Zehe ein. Je nach Zustand der Gelenke - beweglich oder eingesteift - kommen unterschiedliche Korrekturverfahren zur Anwendung.

 

Die Entwicklung der Hammerzehe wird begünstigt durch:


• Hohlfuß
• Hallux valgus
• Überlänge der Mittelfußknochen
• Überlänge der Zehen
• Zuckerkrankheit
• Rheumaerkrankungen
• hohe Schuhabsätze
• zu kleine Schuhe

 

Kontrakte Hammerzehe

 

Flexible Hammerzehe