Rippenfellkrebs (Pleuramesotheliom)

Die Lunge ist von einem feinen Häutchen, der Pleura viszeralis, überzogen. Ebenso ist die Brustwand von innen mit einer solchen Haut, dem Rippenfell, ausgekleidet. Zwischen beiden Pleurablättern befindet sich ein feiner Flüssigkeitsfilm, der das Gleiten der Lunge während der Atembewegung ermöglicht.
 
Am Rippenfell können bösartige Tumoren entstehen. Häufig sind sie Folge einer langjährigen Asbestexposition. Aber erst ca. 25 Jahre nach dieser Asbestexposition entwickelt sich das sogenannte Pleuramesotheliom. Die frühen Stadien des Tumors bleiben häufig klinisch unauffällig. Im späteren Krankheitsverlauf treten Schmerzen, ein trockener Reizhusten oder Luftnot (wegen eines Ergusses) auf.


Die radikale Entfernung des Tumors inklusive eines Lungenteils gemeinsam mit dem Rippenfell, Teilen des Herzbeutels oder des Zwerchfells ist meistens nicht möglich. Häufig kann chirurgisch nur ein Teil des Tumors mit dem Ziel der Schmerzreduktion und der Ergussbildung entfernt werden.