Was macht ein Schlaflabor

Jeder Mensch benötigt einen gesunden Schlaf. Für einen erholsamen Schlaf ist eine ungestörte Abfolge von Schlafstadien mit Leicht-, Tief- und Traumschlaf erforderlich. Sonst kann es zu schweren Störungen lebenswichtiger Organfunktionen sowohl im Schlaf als auch im Wachzustand am Tage kommen.
Es ist also wichtig, Störungen des Schlafes frühzeitig zu erkennen und zu behandeln - hierzu dient ein Schlaflabor.

Die moderne Schlafmedizin unterscheidet 88 verschiedene Arten von Schlafstörungen, die viele Ursachen haben können, wie z.B. die Umwelt oder den individuellen Lebensstil (u.a. Schichtdienst, Medikamente, Genussmittel).
Schlafstörungen können auch auf Krankheiten hinweisen, wie z.B. Lungen- oder Herzerkrankungen, Stoffwechselstörungen, neurologische Erkrankungen (z.B. Restless Leg Syndrom oder Muskelkrankheiten). Zudem können auch Erkrankungen im orthopädischen oder Hals-/ Nasen-/ Ohren-Bereich sowie
psychische Ursachen zugrunde liegen.

Die häufigsten Schlafstörungen sind:

• Ein – und Durchschlafstörungen
• Schlafapnoe Syndrom
• Störung durch periodische Beinbewegungen




Schlafmedizin

Zertifiziert bis 2018

Das Schlaflabor am Verbundkrankenhaus Bernkastel / Wittlich ist seit dem Sommer 2004 von der Deutschen Gesellschaft für Schlafmedizin (DGSM) akkreditiert und steht unter der ärztlichen Leitung von Facharzt Husam Ghazi.

 

 

 

Hier setzen wir die folgenden schlafmedizinischen Methoden ein:

 

Ambulant

• Ausgiebige internist. / pneumolog. Befragung
   und Untersuchung
• Erfassung des Schlafwachverhaltens
• Tages – und Nachtprotokolle
• Kardiorespiratorische Polygraphie
• Kontrolle bei Beatmungstherapien
   (nCPAP und nBilevelCPAP)
• Verschiedene Fragebögen



Dabei arbeiten wir eng mit den niedergelassenen Hausärzten, Neurologen, HNO-Fachärzten, Psychiatern etc. zusammen.

Stationär

• Ausgiebige internist. / pneumolog. Befragung
   und Untersuchung
• Erfassung des Schlafwachverhaltens
• Tages – und Nachtprotokolle
• Kardiorespiratorische Polygraphie
• Polysomnographie
• Messung der Tagesmüdigkeit (MSLT)
• Einstellung auf Beatmungsmasken
   (nCPAP, nBilevel CPAP, Heimbeatmung)


Im Krankenhaus arbeiten wir interdisziplinäre mit den Fachabteilungen für Neurologie und Psychiatrie sowie mit dem Belegarzt für HNO-Heilkunde zusammen.

Erkennen von Schlafstörungen

Typische Symptome von Schlafstörungen:

• Tagesmüdigkeit, ungewolltes Einschlafen
  (Sekundenschlaf)
• Morgendliche Kopfschmerzen
• Depressive Verstimmung
• Konzentrations- und Leistungsknick
• Nächtliches Wasserlassen
• Nachtschweiß und Erstickungsängste
• Potenzverlust

Oftmals beobachtet der Partner bereits nachts Symptome, bevor später dann auch Symptome am Tag auftreten, wie z.B. Schnarchen, Atempausen (Apnoe), unruhiger Schlaf mit häufigem Lagewechsel, nächtliche Bein- und Armbewegungen oder Zähneknirschen.

Zu den Folgen von Schlafstörungen zählen:

• Arterieller Bluthochdruck, vor allem nächtlicher
  arterieller Bluthochdruck
• Herzrhythmusstörungen
• Herzmuskelschwäche
• Verkehrs- und Arbeitsunfälle durch
  Tagesmüdigkeit und Sekundenschlaf
• Einschränkung der intellektuellen und
   körperlichen Leistungsfähigkeit



Ihr Kontakt

OA Dr. A. Gebauer

Das Schlaflabor steht unter der ärztl. Leitung von Facharzt Husam Ghazi.
Herr Ghazi ist Pneumologe und Schlafmediziner.

Verbundkrankenhaus Bernkastel / Wittlich
St. Elisabeth Krankenhaus
Innere Medizin / Schlaflabor

Koblenzer Str. 91 · 54516 Wittlich

Terminvereinbarungen unter:
Tel.: 06571 / 15- 3 2675

 

 

 

 

 

 

 

PC-gestützte Auswertung der Messdaten zur Schlafqualität