Informationen für Ärzte

Mit formal 20 Planbetten sind wir zwar offiziell die kleinste Kinderabteilung in Rheinland-Pfalz, haben aber durch den weiten Einzugsbereich der Eifel ein sehr breites Krankheitsspektrum.
Dazu betreuen wir vier umliegende Geburtskliniken, denen wir mit einem Frühgeborenen-Abholdienst (als anerkannter perinatologischer Schwerpunkt ab der 32. SSW) zur Verfügung stehen.

Die stationäre Fallzahl hat sich in den letzten 10 Jahren kontinuierlich gesteigert um sich seit 2008 Jahren in einem Bereich zwischen 1.500 und 1.600 Fällen zu stabilisieren.
Zusätzlich werden ca. 10.000 ambulante Patienten jährlich betreut, viele davon in der Ermächtigungs- bzw. Notfallambulanz. In unserer Umgebung haben wir 26 sehr qualifizierte niedergelassene Kinderärzte (verlinkt mit der Liste aller Kinderärzte für U2-Einlegeblatt), mit denen wir sehr gut kooperieren und mit denen ein regelmäßiges Treffen im Qualitätszirkel „Mittelmosel“ stattfindet.
Durch die räumliche Weite der Eifel und des Hunsrücks wird aber auch ein erheblicher Teil von Kindern in allgemeinmedizinischen Praxen behandelt.

Die Ausbildung unserer Assistenzärzte hat einen hohen Stellenwert. Dazu ist die Hierarchie flach, die Oberärzte auf Station jederzeit ansprechbar und bereit, sofort auf einen Patienten oder bei einer Ultraschalluntersuchung mit zuzuschauen.

An die Sonographie wird jeder Assistent sofort herangeführt, auch wenn es außer Frage steht, dass der Besuch eines systematischen Ultraschallkurses unbedingt sinnvoll ist. Dies wird – wie andere Fortbildungen auch – vom Haus finanziell unterstützt.

Zumindest außerhalb der Schulferien führen wir jeden Dienstag-Morgen eine abteilungsinterne Fortbildung durch. Dazu ist jeder einmal mit der Vorbereitung (nach eigenem Themenintresse) dran, naturgemäß berichten Chef- und Oberärzte am häufigsten, u.a. auch von Kongressen,... Genauso wird die tägliche Morgenbesprechung wie auch die Chefvisite regelmäßig für kurze Fortbildungseinheiten genutzt.

Trotz einer durchschnittlichen Verweildauer von 3,5 Tagen (incl. der Frühgeborenen) und wechselnder Dienste versuchen wir – mit Erfolg – die Stationseinteilung so zu gestalten, dass die Eltern die gesamte Woche über den selben Arzt als Ansprechpartner haben.
Entsprechend ist jeder Assistenzarzt für seine eigenen Patienten verantwortlich, darf selbstständige Therapieentscheidungen fällen – auf dem Boden einer evidence-based medicine und falls gewünscht jederzeit in Rücksprache mit Chef- oder Oberarzt – und auch der Chefarzt lässt solche Entscheidungen stehen, wenn sie begründet sind, selbst, wenn er einen anderen Weg gewählt hätte.

Eine Stationssekretärin entlastet uns von vielen formalen Tätigkeiten, Die DRG-Kodierung erfolgt durch Mitarbeiter des Medizin-Controllings (kontrolliert von den Oberärzten), Arztbriefe versuchen wir kurz und prägnant zu halten (u.a. durch entsprechende Formulare).

Für die Arbeit auf Station haben wir zahlreiche Dokumente entwickelt, die den Alltag praktisch unterstützen. 

Grundsätzlich behandeln wir alle auftretenden Krankheitsbilder. Ausnahmen sind die Onkologie, die Extremneonatologie (23. – 31.SSW) und die längerfristig intensivpflichtigen älteren Kinder, die im nächstgelegenen akademischen Lehrkrankenhaus, dem Mutterhaus Trier, qualifiziert betreut werden.

Entsprechend hat unser Chefarzt eine Weiterbildungsermächtigung für 4 Jahre. Eine letzte Einschränkung betrifft alle CF - Patienten sowie Kinder und Jugendliche mit Diabetes Mellitus Typ1. Bei diesen Patienten führen wir nur die Erstdiagnostik und gegebenenfalls klinische Stabilisierung bis zur möglichen Verlegung durch, weil das Mutterhaus mit seinen entsprechenden zwei Spezialambulanzen hier eine größere Patientenzahl mit entsprechendem fachlichen Umfeld betreut.


Unsere 20 häufigsten Diagnosen  

Abteilungsinterne Fortbildungen (Themenkatalog)

Seltene Diagnosen, die bei uns gestellt wurden/werden/vorkamen

Literaturzugang


Nützliche Dokumente

Fotoarchiv – ca. 2000-3000 Fotos sind digital archiviert und katalogisiert und die Nutzung für Unterrichtszwecke ist uns von den Eltern gestattet wurden.

Erfahrungen früherer Kollegen in unserer Abteilung