Was muss ich mitbringen?

  • Einweisungsschein (wenn vom Arzt ausgestellt)
  • Versicherungskarte
  • Gelbes Vorsorgeheft
  • Impfausweis
  • Arztberichte (soweit vorhanden und relevant)
  • Medikamente die das Kind einnimmt
  • Waschzeug, Zahnbürste, Zahnpasta,, Haarbürste, Handtücher,
  • Kuscheltier, vertrautes Spielzeug, Bücher, Kassettenrekorder, MP-3 Player….
  • Kleidung: leichte Freizeitkleidung, T-Shirt’s mit weitem Arm, Schlafanzug, Hausschuhe. (Bei Notfällen und bei Kinder bis zum Ende des 1 Lebensjahres stellen wir Kleidung zur Verfügung.)


 

Besuchszeiten

Feste Besuchszeiten bestehen nicht mehr, so dass Angehörige und Freunde jederzeit das Kind besuchen können.

Aus Rücksicht auf die Ruhezeiten unserer kleinen und größeren Patienten bitten wir darum, dass es spätestens um 20:00 Uhr auf Station ruhig werden kann. Auch bitten wir die Besucher darauf zu achten, dass es  im Zimmer nicht zu voll wird.

Mitaufnahme der Eltern

Grundsätzlich ist die Mitaufnahme eines Elternteils bei jedem Kind möglich, unabhängig vom Alter. Wir begrüßen und unterstützen dies vor allem bei kleinen Kindern, weil dies ihnen in der ungewohnten Umgebung Ängste nimmt.

Die Mitaufnahme eines Elternteils ist bei uns kostenfrei, wir stellen eine Liege mit Bettzeug und Bettwäsche zur Verfügung. Lediglich das Essen müssen Sie selbst bezahlen, wobei wir Ihnen hierbei gerne die reduzierten Mitarbeiterpreise anbieten. Wenn Sie es am Vortag in der Caféteria (1. UG) bestellen und bezahlen, wird es Ihnen auf Wunsch sogar zeitgleich mit der Mahlzeit Ihres Kindes auf das Zimmer gebracht.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Mitaufnahme zweier Elternteile nur gegen ein zusätzliches Entgelt (derzeit 15€ / Nacht) und bei ausreichend Platz auf der Station möglich ist.

Wie läuft die Aufnahme auf unsere Station genau ab?

Solange kein Notfall vorliegt oder wenn Sie eine Einweisung zur stationären Aufnahme von Ihrem Kinderarzt erhalten haben, ist es für uns eine Hilfe, wenn Sie Ihr Kind schon in der Patientenaufnahme (rechterhand der Eingangshalle, im Durchgang zur ZPA) anmelden.

Nur Eltern deren Kinder Verletzungen haben (dieses beinhaltet Schnitt- und Platzwunden, mögliche Knochenbrüche oder Verstauchungen,....) oder Unfällen in der Schule / Kindergarten oder auf dem Weg dorthin, melden sich direkt daneben in der „ZPA“ (= zentrale Patientenaufnahme = „emergency-room“).

Wir bitten alle anderen direkt in unsere Abteilung im 3. Stock zu kommen. Hier wenden Sie sich bitte an eine der Schwestern, die den zuständigen Arzt informiert.

Nach der ärztlichen Befragung und Untersuchung, die in 70 – 80% der Fälle die Diagnose und Behandlung klärt, folgen die weiteren notwendigen Untersuchungen, wie z.B. Ultraschall, Röntgen, Blutentnahme und es wird entschieden, ob man Ihr Kind gegebenenfalls einer anderen Abteilung (z.B. Chirurgie, Gynäkologie, Neurologie etc.) vorstellen sollte, je nach Krankheitsbild. Zusätzlich werden Körpergröße und –gewicht, Kopfumfang, Blutdruck, Puls und Temperatur gemessen.

Ein Tagesablauf auf unserer Station

Ohrenschmerzen auf der Spur. Ein Arzt kümmert sich um einen kleinen Patienten.
Ohrenschmerzen auf der Spur.

Natürlich ist der Aufenthalt im Krankenhaus eine ganz neue Erfahrung für Sie und zur besseren Orientierung wollen wir Ihnen den typischen Tagesablauf vorstellen. Gerne wollen wir Ihnen auch im Krankenhaus die Möglichkeit geben, Ihr Kind selbst zu versorgen. Jederzeit stehen wir Ihnen dabei unterstützend zur Seite, zögern Sie nicht, um Hilfe zu bitten!

7.00 Uhr:  Weckzeit
mit der Messung von Temperatur, Puls und Blutdruck. Anschließend erfolgen das Wegen und Waschen. Die Zimmer werden hergerichtet, die Liegen der Begleitpersonen zusammengeklappt.

Pädiatrische Kinder
ab 7.30 Uhr: Frühstück und erste Medikamenten-Gabe
Falls nötig, erfolgt um diese Zeit auch noch eine Blutentnahme, die Ergebnisse liegen dann am frühen Nachmittag schon vor.

ab 9.00 Uhr: Visite der Kinderärzte von Montag bis Freitag 
Der Stationsarzt untersucht täglich Ihr Kind und bespricht mit Ihnen die weitere Behandlung, die vorhandenen Laborbefunde und die eventuell noch notwendigen Untersuchungen. In der Chefarztvisite der Kinderärzte ab 9.30 Uhr werden am Dienstag und  Freitag die Kinder vorgestellt. Bei Bedarf erhalten die Kinder Atem- und Krankengymnastik. Die Physiotherapeuten zeigen Ihnen gerne Übungen, die auch zu Hause sinnvoll eingesetzt werden können.

Chirurgische Kinder
Ca. 07.30 Uhr – am Wochenende ab 09.00 Uhr:
  - tägliche Visite durch Oberärzte,  hierbei auch Verbandswechsel und
    Festlegen des weiteren Vorgehens 
  - Elterngespräche bei Morgenvisite oder auf individuelle Anfrage 

Pädiatrische und Chirurgische Kinder
12.00 Uhr:               Mittagessen, anschließend möglichst Mittagsruhe
13.00-13.30 Uhr:   Dienstübergabe der Kinder-Krankenschwestern
14.00-15.00 Uhr:   Zweite Medikamentengabe
und gegebenenfalls nochmals Krankengymnastik 

18.00 Uhr:              Abendbrot und dritte Medikamentengabe
20.00-20.30 Uhr:  Dienstübergabe der Kinder-Krankenschwestern

Arztsprechzeiten

Teilen Sie uns bitte Ihre Fragen und Probleme ohne zu zögern mit – vieles lässt sich rasch klären. Für ausführliche Gespräche zusätzlich zur täglichen Visite (s.o. unter Stationsablauf) vereinbaren Sie am besten einen Gesprächstermin mit dem Stationsarzt.

Die Kinderchirurgen erreichen Sie am besten bei deren Morgenvisite um 07.30h oder nach individueller Absprache (sie sind oft im Operationssaal oder in der Ambulanz gebunden).

Unser medizinisches Leistungsspektrum - Was wird behandelt?

Dank der Einbindung in das breite Angebot aller Fach- und Belegabteilungen der Klinik können wir ein sehr umfangreiches Programm an Untersuchungen anbieten (die meisten davon auch ambulant):

  • Sonographie (Ultraschall)
  • Echokardiographie (Herzultraschall)
  • EKG (Elektrokardiogramm = Herzstromaufzeichnung)
    * 24-Std.-EKG oder auch Langzeit-EKG genannt
    * Belastungs-EKG je nach Körpergröße halbliegend am Ergometer oder
       auf dem Laufband bei kleineren Kindern
  • 24-Std.-Blutdruckmessung oder auch Langzeit-Blutdruck-Messung genannt
  • Kinder-EEG (ElektroEnzepahloGraphie = Hirnstromkurvenaufzeichnung)
    * Schlafentzugs-EEG (dadurch können Störungen im Einzelfall besser
       erkannt werden)
  • 24Std. Ösophago-pH-Metrie (Messung, ob Magensäure in die
    Speiseröhre zurückläuft)
  • H2-Atemtest (Messung von Milch- oder Fruchtzuckerunverträglichkeit)
  • Schweiß-Iontophorese (zur Erkennung einer Krankheit mit zu zähem Schleim in den Bronchien oder dem Darm, ein Test zur Erkennung der sogenannten Mukoviszidose oder cystische Fibrose)
  • Lungenfunktionstest  (als sog. Bodyplethysmographie, das Kind sitzt in einer Art Telefonzelle und pustet in ein Rohr)
  • Endoskopien (Magen- und Darmspiegelungen)
  • Röntgen (mit eigenem Kinderradiologen)
  • CT (Computertomographie): Schnittbilder mit Hilfe von Röntgenstrahlen
  • MRT (MagnetResonanzTomographie oder Kernspintomographie) Schnittbilder mit Hilfe von Magnetfeldern
  • Röntgen-Durchleuchtung
    (z.B. Magen-Darm- oder Blasen-Funktionsuntersuchungen)
  • Szintigraphien (Untersuchungen mit radioaktiv markierten Substanzen)
  • Laboruntersuchungen mit speziellen Fragen werden an weitere Labore versandt, mit denen wir eng zusammenarbeiten

Was uns in besonderem Maße auszeichnet, ist die Kinder-Physiotherapie. Dank der Angliederung einer Physioakademie (Ausbildungsstätte für Physiotherapeuten) an das Krankenhaus und einer eigenen hochqualifizierten Lehrtherapeutin auf Station, kann besonders in den Bereichen der Wirbelsäulenfunktionsstörungen und Atemwegserkrankungen vielen Kindern überdurchschnittlich geholfen werden. Neben der Lehrtherapeutin werden unter Anleitung auch angehende PhysiotherapeutenInnen Ihr Kind behandeln.

Thema: Sicherheit

Ein Gitterbettchen für die Sicherheit der Kleinsten.
Ein Gitterbettchen für die Sicherheit der Kleinsten.

Alle Kinder unter einem Jahr werden bei uns am Monitor überwacht (größere bei Bedarf), der über eine zentrale Schaltstelle sowohl im Aufnahmezimmer, als auch im Stationszimmer zu sehen ist. Die Monitore sind so eingestellt, dass sie unterschiedliche Alarmtöne geben, je nach Alarmursache.

Die kleinen Kinder haben meist sehr feine Venen, die es uns manchmal erschweren, eine Infusion zu legen. Damit sich die Kleinen diese Plastiknadel nicht ziehen, bekommen sie von uns eine Schiene an die Hand oder eine Netzhaube über den Kopf. Erschrecken Sie bitte nicht, wenn wir bei Ihren Kleinen auch einmal am Kopf Blut entnehmen müssen, es sieht weit schlimmer aus, als es ist. Bei Säuglingen ist es aufgrund des Babyspecks oft die einzige Möglichkeit, wenn an den Händen keine Venen sichtbar sind.

Die Station ist überall mit Türklinken versehen, die in etwa auf Brusthöhe der Erwachsenen sind. Somit kann ein kleines Kind nicht in einem unbeobachteten Moment von der Station verschwinden. Die Türen schließen darüber hinaus sehr langsam, so dass die Gefahr, dass sich jemand seine Finger einklemmt, deutlich reduziert wird. Bitte achten Sie mit darauf, dass kein fremdes Kind hinter Ihnen mit durch die Tür rausgeht.

Für die Kleinsten gibt es zur Vermeidung von Stürzen Gitterbettchen, die Sie einfach öffnen können. Lassen Sie Ihr Kind aber nie unbeobachtet, d.h. schieben Sie das Gitter immer wieder hoch, damit Ihr Kind nicht aus dem Bett fallen kann und vergewissern Sie sich, dass das Gitter hörbar einrastet.

Anfahrt und Lageplan

• Von Norden kommend:
Sie fahren auf der Autobahn A 1 in Richtung Trier bis zur Ausfahrt Wittlich Mitte. Dort biegen Sie am Ende der Ausfahrt rechts ab und kommen so direkt in die Stadt. In der Stadt folgen Sie bitte den ausgezeichneten Hinweisschildern zum Krankenhaus St. Elisabeth, in der Koblenzer Straße.

• Von Osten kommend:
Sie fahren auf der A 48 in Richtung Trier, biegen am Dreieck Vulkaneifel auf die A 1 in Richtung Trier ab und fahren von der A 1 an der Ausfahrt Wittlich Mitte ab. Am Ende der Ausfahrt biegen Sie dann bitte rechts ab und kommen so direkt in die Stadt. In der Stadt folgen Sie den ausgezeichneten Hinweisschildern zum Krankenhaus St. Elisabeth, in der Koblenzer Straße.
 -oder-
• Sie benutzen die Hunsrück-Höhenstraße B 50 in Richtung Bernkastel-Kues und folgen der B 50 dann weiter bis Zeltingen-Rachtig. Hier überqueren Sie die Moselbrücke und kommen zu einem Kreisverkehr. nehmen Sie hier die Ausfahrt Richtung Wittlich (B50). In Wittlich folgen Sie den ausgezeichneten Hinweisschildern zum Krankenhaus St. Elisabeth, in der Koblenzer Straße.

• Von Süden kommend:
Sie fahren auf der A 1 in Richtung Koblenz und biegen an der Ausfahrt Wittlich-Mitte ab. Am Ende der Ausfahrt biegen Sie dann bitte rechts ab und kommen so direkt in die Stadt. In der Stadt folgen Sie den ausgezeichneten Hinweisschildern zum Krankenhaus St. Elisabeth, in der Koblenzer Straße.

• Von Westen kommend:
Sie fahren auf der A 60 in Richtung Wittlich und biegen an der Ausfahrt Wittlich ab. Am Ende der Ausfahrt biegen Sie bitte links ab, in Richtung der Stadt Wittlich.
In der Stadt folgen Sie den ausgezeichneten Hinweisschildern, zum Krankenhaus St. Elisabeth, in der Koblenzer Straße.


Parkmöglichkeiten

Der Besucherparkplatz mit über 100 Parkplätzen befindet sich direkt gegenüber des Haupteingangs des St. Elisabeth Krankenhauses und ist mit einer Schrankenanlage versehen.

Die erste Stunde Parken ist auf unserem Klinikparkplatz generell kostenfrei, danach gelten die folgende Parkgebühren:

    0,50 € pro Stunde
    3,00 € für eine Tageskarte
    7,00 € für eine Wochen Parken (Dauerparken, ohne Bewegen des Autos)


Patienten, die zu Ambulanzen unserer Klinik gehen, lassen sich dies bitte vom Ambulanzpersonal auf ihrem Parkticket abstempeln und erhalten damit an der Pforte im EG eine Karte zur freien Ausfahrt.

Lageplan Besucherparkplatz am St. Elisabeth KH