Häufig gestellte Fragen zu MRE

Hände im Fluoreszenztest

Welche multiresistenten Keime (MRE) gibt es?
•MRSA (Methicillin-Resistenter Staphylococcus Aureus)
•MRGN (Multi-Resistente Gram-Negative Stäbchen Bakterien)
•VRE (Vancomycin Resitente Enterokokken)


Was steckt dahinter?
• Das Problem ist, dass im Falle einer Infektion mit multiresistenten Keimen viele Antibiotika unwirksam sind.
• Viele Menschen sind Träger und damit Überträger dieser Keime, ohne sich dessen bewusst zu sein.



Welchen Schutz und Vorsorge gibt es?
• Oberstes Ziel ist die Verhinderung einer Weiterverbreitung von MRE im Krankenhaus. Zu den wichtigste Maßnahmen für eine Verhinderung von MRE Weiterverbreitung im KH gehören:

  • Einhaltung von Hygieneregeln mit Schutzmaßnahmen und der hygienischen Händedesinfektion
  • Abstrich-Untersuchungen (MRE Sreening) aller Patienten bei Aufnahme ins Krankenhaus nach Risikoprofil des Robert-Koch-Instituts (RKI)
  • Isolierung und bei Bedarf auch Sanierung (Dekolonisation)
  • Teilnahme am MRE-Netzwerk Bernkastel-Wittlich (siehe Links / Downloads)
  • Information und Schulung des Krankenhauspersonals

 

 

Wie werden bei uns stationär aufgenommene Patienten z.B. auf MRSA- und MRGN-Erreger gescreent?

• Bei allen Patienten, die bei uns stationär aufgenommen werden, erfolgt routinemäßig ein MRE Screening nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) bei Aufnahme.
Hierbei bedienen wir uns einer Checkliste und anhand dieser Checkliste wird der Patient dann auf MRE (MRSA u. MRGN) untersucht und ggf. auch isoliert.

• Es erfolgt immer ein Abstrich im Nasenvorhof, im Rachen, an vorhandenen Wunden und ggf. auch an weiteren Stellen, wenn das Risikoprofil dies so bestimmt.

• Hinweis: Unabhängig vom Krankenhaus können diese Abstrich-Untersuchungen zum Ausschluss von Multiresistenten Erregern auch von den Hausärzten vor der Aufnahme in ein Krankenhaus durchgeführt werden.