Wiederherstellungs-Chirurgie

Durch die Verletzungen selbst, durch Komplikationen oder andere Folgezustände (z.B. nach notwendiger Resektion eines Tumors) können im Bereich des Knochens, eines Gelenkes oder der  Weichteile unterschiedlich ausgedehnte Defekte entstehen, die durch verschiedenartige plastisch rekonstruktive Maßnahmen überbrückt werden müssen.

Das Repertoire der  gegebenenfalls notwenigen plastisch rekonstruktiven Maßnahmen umfasst im Bereich des Knochens die Defektüberbrückung mit Eigen- und / oder Fremdknochen oder künstlichem Knochenersatz, und im Bereich der Gelenke der mögliche endoprothetische Ersatz oder die plastische Rekonstruktion von Bändern.

Weichteildefekte können je nach Ausmaß und Tiefe des Defektes mit einfachen Spalthaut-Transplantationen, mit lokalen, gestielten Lappenplastiken oder mit freien Haut- und / oder –Muskel-Transfers gedeckt werden.

Um eine Extremität funktionsgerecht zu erhalten können auch Gefäß-, Nerven-, und / oder Sehnenverpflanzungen notwendig werden.

Zur Vorbehandlung eines Defektes hat sich während des letzten Jahrzehnts die sog. Vakuumversiegelung etabliert. Dabei werden Poly-Vinyl- oder Poly-Urethan- Schwämme  in den Defekt eingebracht und an eine Sog-Vorrichtung angeschlossen. Dadurch lässt sich durch die Oberflächenvergrößerung des Schwammes das Wundgewebe „züchten“, so dass dieses entstandene Granulationsgewebe mit Spalthaut gedeckt werden kann, wenn keine sonstigen Strukturen (Sehnen, Gefäße, Nerven, Knochen) frei liegen. Die Vakuumversiegelung eignet sich auch zur Infektbehandlung von infizierten Weichteilwunden und / oder -höhlen.

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Chefarzt:
Prof. Dr. med. Reiner Wirbel
Arzt für Chirurgie, Unfallchirurgie, Handchirurgie, Sportmedizin, Arzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, spezielle Unfallchirurgie

Sekretariat:
Frau Martina Vogt, Frau Astrid Thielen
Tel.: 06571 / 15-32315
Fax: 06571 / 15-32390
E-Mail: unfallchirurgie@verbund-krankenhaus.de

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