Biologische Therapien

Verbundkrankenhaus Bernkastel/Wittlich

Medikamentöse Behandlung

Eine medikamentöse Behandlung kann psychische Beschwerden je nach Diagnose und Situation wirksam unterstützen. Wir setzen Psychopharmaka gezielt und eng begleitet ein – nach dem Grundsatz: so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Zum Einsatz kommen unter anderem Antidepressiva, Antipsychotika, Stimmungsstabilisatoren sowie in ausgewählten Situationen Beruhigungsmittel, die wir aufgrund des Abhängigkeitsrisikos besonders zurückhaltend verwenden. Die Mitarbeiter unserer Abteilung unterhalten keine Verbindungen zur pharmazeutischen Industrie. Wir arbeiten mit MEZIS e. V. (Ärztenetzwerk gegen Korruption und Bestechung) zusammen und informieren uns zu Neuerungen in der psychopharmakologischen Behandlung ausschließlich über unabhängige Medien.

Elektrokrampftherapie (EKT)

Bei schweren Krankheitsbildern, zum Beispiel therapieresistenten Depressionen oder schweren Manien, kann eine Elektrokrampftherapie in Betracht kommen. Die EKT wird nur durchgeführt, wenn der Patient nach ausführlicher Aufklärung einwilligt. Sie erfolgt in Zusammenarbeit mit der Anästhesie unter Vollnarkose und wird durch ein speziell geschultes Team begleitet.

Lichttherapie

Die Lichttherapie wird vor allem bei saisonalen Depressionen („Winterdepression“) eingesetzt. Sie findet in der dunklen Jahreszeit statt und kann auch bei anderen Depressionsformen unterstützend wirken. Dabei sitzt der Patient für eine festgelegte Zeit vor einer speziellen, sehr hellen Lampe.

Schlafentzugsbehandlung

Schlafentzug kann eine ergänzende Maßnahme in der Behandlung von Depressionen sein. Er wird bei Bedarf angeboten und findet in der Regel in einer festen, begleiteten Struktur statt. Häufig zeigt sich am Folgetag eine Stimmungsaufhellung, die für eine stabilere Wirkung meist wiederholt werden muss.

Qualifizierte Entgiftungsbehandlung/Entzugsbehandlung

Für Menschen mit Abhängigkeit von Alkohol, Medikamenten oder illegalen Drogen bieten wir eine qualifizierte Entgiftungsbehandlung an. Entzugserscheinungen werden medikamentös gelindert und in den ersten Tagen engmaschig überwacht, um Komplikationen frühzeitig zu erkennen. Ergänzend empfehlen wir die Teilnahme an einem psychoedukativen und motivationsfördernden Programm, das Informationen zur Suchterkrankung vermittelt und Wege in weiterführende Hilfen aufzeigt. Bei Abhängigkeit von illegalen Drogen ist eine vorherige Kontaktaufnahme mit einer Suchtberatungsstelle erforderlich.

Suchtberatungsstelle Wittlich
Kurfürstenstr. 6
54516 Wittlich
06571 9155-0
www.caritas-mosel-eifel-hunsrueck.de (Suchtberatung)

Suchtberatungsstelle Bernkastel-Kues
Stiftsweg 2
54470 Bernkastel-Kues
06571 9155-0 (Caritas Wittlich/Zentrale)


Kreuzbund Wittlich e. V.
06542 22494
info@kreuzbund-wittlich.de
www.kreuzbund-wittlich.de

Verbundkrankenhaus Standort Wittlich

St. Elisabeth Krankenhaus
Koblenzer Str. 91
54516 Wittlich
06571 15-0
info@verbund-krankenhaus.de

Verbundkrankenhaus Standort Bernkastel-Kues

Cusanus Krankenhaus
Karl-Binz-Weg 12
54470 Bernkastel-Kues
06531 58-0
info@verbund-krankenhaus.de

Ärztliche Bereitschaftspraxis

116 117

Bei nicht akut lebensbedrohlichen Erkrankungen. Die Ärztliche Bereitschaftspraxis vertritt die niedergelassenen Haus- und Fachärzte, wenn deren Praxen geschlossen sind.

Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag, Donnerstag: geschlossen
Mittwoch: 14:00 - 22:00 Uhr
Freitag: 16:00 - 22:00 Uhr
Samstag und Sonntag: 09:00 - 22:00 Uhr
Feiertage, Brückentage: 09:00 - 22:00 Uhr

Rettungsdienst/ Notarzt

112

Bei offensichtlich lebensbedrohlichen und zeitdringlich behandlungsbedürftigen Erkrankungen und Unfällen.

Zentrale Notaufnahme

06571 15-0