Der Schockraum ist der erste Behandlungsort für Menschen in akuter Lebensgefahr – etwa nach Verkehrsunfällen, mit Herzinfarkt, Schlaganfall oder schweren inneren Erkrankungen. Beim Schockraumtraining üben Mitarbeitende aus verschiedenen Fachrichtungen und Berufsgruppen gemeinsam genau solche Notfälle – unter realistischen Bedingungen, mit Simulationspuppen, digitaler Diagnostik und kompletter medizinischer Ausstattung. Die Szenarien umfassen sowohl Verletzungen (Trauma) als auch Erkrankungen (Non-Trauma), z. B. Hirnblutungen, Bauchbeschwerden oder plötzliche Kreislaufstillstände. Geübt wird unter Echtzeitbedingungen – inklusive Videoauswertung zur Nachbesprechung.
Warum ist das wichtig?
In der Notfallversorgung kommt es auf eingespielte Abläufe, klare Kommunikation und schnelles Handeln an. Ziel des Trainings ist es, diese Strukturen zu festigen:
medizinische Maßnahmen sicher anwenden (z. B. Zugang legen, Medikamente verabreichen, Drainagen anlegen),
- Teamarbeit stärken,
- Rollenverständnis und Abläufe verbessern.