Zum diesjährigen Fachtag Demenz kamen rund 150 Besucher in die Güterhalle nach Bernkastel-Kues. Unter dem Thema „Spiritualität und Demenz“ stand dabei nicht allein die Vermittlung von Fachwissen im Mittelpunkt, sondern vor allem die Frage, wie Begegnung mit demenziell veränderten Menschen im Alltag gelingen kann. Vorträge, Workshops und Gespräche eröffneten unterschiedliche Perspektiven und vermittelten zugleich viele konkrete Anregungen für Pflege, Therapie und Begleitung. 

Besonders erfreulich war das große Interesse zahlreicher junger Menschen aus Therapie und Pflege. Einen aktiven Beitrag zum Fachtag leisteten auch Schüler des Fachbereichs Ergotherapie der Ludwig Fresenius Schulen. An verschiedenen Stationen setzten sie sich gemeinsam mit den Besuchern mit den Themen Spiritualität, Begegnung und Kommunikation auseinander und machten diese auf praktische und kreative Weise erfahrbar.

Auch die Workshops wurden intensiv genutzt, um praktische Ansätze kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse für den beruflichen Alltag mitzunehmen. Gleichzeitig entwickelten sich an den Informations- und Ausstellungsständen zahlreiche Gespräche mit den beteiligten Einrichtungen und Netzwerkpartnern, die sich mit der Resonanz sehr zufrieden zeigten. 

„Es war ein bewegter, emotionaler Tag, der uns mitgenommen hat auf die Reise und in die Begegnungen demenziell veränderter Menschen“, fasst Andreas Höcker, therapeutischer Leiter des Cusanus Krankenhauses, die Veranstaltung zusammen.

So verband der Fachtag fachliche Impulse mit praktischen Erfahrungen und persönlichen Begegnungen – und bot viele Anregungen, die sich unmittelbar in die Begleitung demenziell veränderter Menschen mitnehmen lassen.