
Zum Start von Dr. med. Marius Passon als neuem Chefarzt der Gefäßchirurgie (von links nach rechts): Personalleiterin Annalena Willems, Dr. med. Marius Passon, PD Dr. med. Martina Kötting, die die Gefäßchirurgie zuvor kommissarisch geleitet hatte, der stellvertretende Pflegedirektor Thomas Pesch sowie die Kaufmännische Direktorin Jeannette Diederichs
Zum 1. September 2026 hat Dr. med. Marius Passon die Leitung der Abteilung für Gefäßchirurgie am Verbundkrankenhaus Bernkastel/Wittlich übernommen. Mit ihm gewinnt das Verbundkrankenhaus einen erfahrenen Gefäßchirurgen, der seit vielen Jahren in leitenden Positionen tätig ist und über ein breites Spektrum chirurgischer und gefäßmedizinischer Qualifikationen verfügt.
Dr. Passon ist Facharzt für Chirurgie, Gefäßchirurgie, Viszeralchirurgie und Phlebologie und verfügt zudem über die Qualifikationen in spezieller Viszeralchirurgie und Proktologie. Darüber hinaus besitzt er die Zusatzqualifikation „Endovaskulärer Chirurg“ der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen sowohl in der konventionellen als auch in der minimalinvasiven und endovaskulären Gefäßchirurgie. Dazu gehören unter anderem die Behandlung von Erkrankungen der Halsschlagader, die Bypasschirurgie, die Versorgung von Aortenerkrankungen und Aneurysmen sowie interventionelle Gefäßeingriffe, die Shuntchirurgie und die Behandlung des diabetischen Fußsyndroms und chronischer Wunden.
Bereits seit 2011 ist Dr. Passon als Chefarzt tätig. Er leitete zunächst die Abteilung für Viszeral- und Gefäßchirurgie am Diakonie Klinikum Bethesda in Freudenberg und anschließend die Abteilung für vaskuläre und endovaskuläre Gefäßchirurgie am DRK Krankenhaus Kirchen. Zuletzt war er Chefarzt der Abteilung für vaskuläre und endovaskuläre Gefäßchirurgie am Helios Klinikum Uelzen.
Die Moselregion ist Dr. Passon bereits seit vielen Jahren vertraut. Während seines Studiums und seiner späteren ärztlichen Tätigkeit lernte er die Region kennen und schätzen. Besonders die landschaftlich reizvolle Umgebung und die vielfältigen Möglichkeiten haben dazu beigetragen, dass er sich hier immer sehr wohlgefühlt hat und nun gerne wieder in die Region zurückgekehrt ist.
Sein Start in Wittlich fällt in eine wichtige Phase für die weitere Entwicklung der Gefäßchirurgie. Im Rahmen der neuen Krankenhausplanung sieht das Land Rheinland-Pfalz für den Standort Wittlich die drei gefäßmedizinisch relevanten Leistungsgruppen Bauchaortenaneurysma, Carotis operativ/interventionell sowie komplexe periphere arterielle Gefäße vor. Damit erhält die Gefäßchirurgie eine wichtige Grundlage, ihr breites operatives und endovaskuläres Behandlungsspektrum auch künftig anzubieten und gezielt weiterzuentwickeln.
Auch für die weitere fachliche Ausrichtung hat Dr. Passon konkrete Ziele: „Ich möchte insbesondere die Aortenchirurgie weiter ausbauen und die minimalinvasive Gefäßchirurgie im Unterschenkelbereich stärken – vor allem bei Patienten mit Durchblutungsstörungen. Dabei steht für mich immer die Sicherheit des Patienten im Mittelpunkt. Unser Anspruch muss es sein, mit der notwendigen Fürsorge die bestmögliche Therapie einzusetzen“, so Dr. Passon.
„Mit Dr. Marius Passon gewinnen wir einen sehr erfahrenen Gefäßchirurgen, der sowohl die klassische operative als auch die moderne endovaskuläre Gefäßchirurgie umfassend abdeckt. Gerade vor dem Hintergrund der vorgesehenen Leistungsgruppenzuweisungen ist seine Expertise für die weitere Entwicklung unserer Gefäßchirurgie von großer Bedeutung. Gemeinsam möchten wir das breite Behandlungsspektrum am Standort Wittlich sichern und gezielt weiterentwickeln“, erklärt Jeannette Diederichs, Kaufmännische Direktorin des Verbundkrankenhauses Bernkastel/Wittlich.
Ein besonderer Dank gilt PD Dr. med. Martina Kötting, Chefärztin der Allgemein- und Viszeralchirurgie, die die Gefäßchirurgie in der Übergangszeit kommissarisch geleitet und damit die kontinuierliche Versorgung der Patienten sichergestellt hat.