Im Rahmen des Brustkrebsmonats Oktober lud das Brustzentrum des Verbundkrankenhauses Bernkastel/Wittlich zum „Tag der Möglichkeiten“ ein. Die Veranstaltung im St. Elisabeth Krankenhaus Wittlich bot Betroffenen, Angehörigen und Interessierten die Gelegenheit, sich über das Leben mit und nach Brustkrebs zu informieren, neue Unterstützungsangebote kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Unter dem Motto „Informieren. Unterstützen. Selbst aktiv werden.“ erwartete die Besucher ein vielseitiges Programm aus Informationsständen, persönlichen Gesprächen und Fachvorträgen. Im Mittelpunkt standen insbesondere die Möglichkeiten, mit den körperlichen und seelischen Herausforderungen einer Brustkrebserkrankung umzugehen und die Lebensqualität während und nach der Behandlung zu verbessern.

An den verschiedenen Informationsständen stellten externe Aussteller und Kooperationspartner ihre Angebote vor. Die Themen reichten von Bewegung und Ernährung über Selbsthilfe und Beratung bis hin zu digitalen Unterstützungsmöglichkeiten. Dabei bot sich reichlich Gelegenheit für persönliche Gespräche, individuelle Fragen und den Austausch von Erfahrungen. Die offene und zugewandte Atmosphäre prägte die Veranstaltung und machte deutlich, wie wichtig Information und gegenseitige Unterstützung für Betroffene sind.

Ergänzt wurde die Ausstellung durch Fachvorträge, die verschiedene Aspekte des Lebens mit und nach Brustkrebs beleuchteten. Dabei ging es unter anderem um den Umgang mit Nebenwirkungen der Krebstherapie, digitale Gesundheitsangebote und die Bedeutung von Bewegung für das körperliche und seelische Wohlbefinden.

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Brustzentrum des Verbundkrankenhauses. Die Ausstellung und die Zusammenarbeit mit den beteiligten Partnern wurden maßgeblich von Anja Panzer, Pflegerische Bereichsleitung, koordiniert. Das Engagement der Beteiligten und die positive Resonanz der Besucher machten den „Tag der Möglichkeiten“ zu einer gelungenen Veranstaltung.

Pinktober: Ein sichtbares Zeichen für Brustkrebsbewusstsein

Auch über den Veranstaltungstag hinaus macht das Verbundkrankenhaus auf den Brustkrebsmonat Oktober, den sogenannten „Pinktober“, aufmerksam. Rosa und schwarze BHs, die unter anderem in der Cafeteria und auf der gynäkologischen Abteilung aufgehängt wurden, setzen ein sichtbares Zeichen für das Thema Brustkrebs. Die schwarzen BHs stehen symbolisch für die statistische Häufigkeit der Erkrankung: Etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs.

Die Installation ist noch bis Ende Oktober zu sehen und soll für das Thema sensibilisieren, die Bedeutung der Früherkennung hervorheben und Solidarität mit Betroffenen zeigen.