Am Donnerstag, 22. Oktober 2026, lädt das Brustzentrum des Verbundkrankenhauses Bernkastel/Wittlich im Rahmen der Vortragsreihe „Gesund werden – gesund bleiben“ zum „Tag der Möglichkeiten“ ein. Ab 16:00 Uhr erwartet die Besucher im St. Elisabeth Krankenhauses in Wittlich neben einer Ausstellung mit Informations- und Mitmachangeboten auch ein Workshop zum Brustcheck sowie ab 17:30 Uhr verschiedene Vorträge.

Eine Brustkrebserkrankung und ihre Behandlung können physische und psychische Nebenwirkungen und Belastungen mit sich bringen, die auch nach Abschluss der Therapie bestehen bleiben. Dazu gehören beispielsweise anhaltende Erschöpfung, Schmerzen, Taubheitsgefühle oder Konzentrationsprobleme, aber auch Ängste, ein verändertes Körperbild und Schwierigkeiten in Partnerschaft und Sexualität. Nicht alles, was belastet, ist sichtbar – dennoch können diese Beschwerden den Alltag und die Lebensqualität erheblich beeinflussen.

Unter dem Motto „Informieren. Unterstützen. Selbst aktiv werden mit und nach Brustkrebs“ zeigt die Veranstaltung Möglichkeiten auf, mit diesen Herausforderungen umzugehen und die eigene Lebensqualität zu stärken.

„Wir möchten Betroffenen und ihren Angehörigen zeigen, welche Unterstützung es gibt und was sie selbst für ihr Wohlbefinden tun können“, sagt Anja Panzer, Fachkrankenpflegerin Onkologie und Breast Care Nurse am Verbundkrankenhaus Bernkastel/Wittlich. „Dabei soll Raum sein für persönliche Fragen, Gespräche und das praktische Ausprobieren der Angebote.“

Ab 16:00 Uhr stellen Kooperationspartner und Anlaufstellen ihre Angebote vor. Die Themen reichen von Bewegung und Physiotherapie über Ernährung und digitale Begleitung bis zu Selbsthilfe und sozialrechtlicher Beratung. Mitmachaktionen laden dazu ein, neue Impulse für den Alltag mitzunehmen. Beim Brustcheck-Workshop können die Teilnehmenden an einem Brustmodell üben, Knoten zu ertasten.

Das Vortragsprogramm beginnt um 17:30 Uhr. Dr. med. Gabriele Pschierer, Fachärztin für Gynäkologie, Zusatzbezeichnung Psychotherapie (Fachgebundene Psychoonkologin) und Anja Panzer greifen Aussagen von Betroffenen zu körperlichen und psychischen Belastungen während und nach der Brustkrebstherapie auf. Im Dialog geht Frau Dr. Pschierer kurz und verständlich darauf ein und gibt alltagsnahe Hinweise – nah an den Fragen und Erfahrungen der Betroffenen.

Der zweite Vortrag stellt die digitale Gesundheitsanwendung PINK! und ihre Unterstützungsmöglichkeiten während und nach der Brustkrebstherapie vor. Im dritten Vortrag erklärt die Physiotherapiepraxis Physiowerk Wittlich, welche Rolle Bewegung in der Krebstherapie spielt und wie spezielles Training an die Behandlungsphase und individuelle Beschwerden angepasst werden kann.

Weitere Informationen und den Flyer gibt es auf der Internetseite des Verbundkrankenhauses www.verbund-krankenhaus.de unter „Veranstaltungen“.