Die interdisziplinäre Intensivstation im St. Elisabeth Krankenhaus Wittlich verfügt über 24 Betten und steht unter kooperativer Leitung der Fachrichtungen Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin sowie Innere Medizin I.
Jährlich werden hier rund 2.000 Patienten versorgt, die aus allen Fachrichtungen des Verbundkrankenhauses überwiesen werden. Dazu gehören Patienten mit schweren Vorerkrankungen, polytraumatisierte Patienten nach Unfällen sowie Patienten nach größeren Operationen oder mit akuten oder chronischen Erkrankungen.
Zu den zentralen Aufgaben der Intensivstation gehören die Überwachung und Behandlung von Störungen lebenswichtiger Organsysteme. Dazu zählen unter anderem die differenzierte maschinelle Beatmung bei eingeschränkter Eigenatmung, die kontinuierliche Überwachung und Therapie des Herz-Kreislauf-Systems mit modernstem Monitoring sowie die künstliche Ernährung über Venenkatheter oder Sonden. Ebenso werden Ungleichgewichte im Flüssigkeits-, Elektrolyt- und Hormonhaushalt korrigiert, Blut- und Plasmaprodukte verabreicht und Infektionen frühzeitig erkannt und gezielt behandelt.
Für eine optimale Therapie sind neben dem frühzeitigen Erkennen von Veränderungen vor allem die enge Koordination diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen sowie bei Bedarf die Einbindung weiterer Spezialisten entscheidend. Modernste Überwachungstechnik, qualifiziertes und motiviertes Personal sowie die ständige Präsenz von Ärzten und Pflegenden gewährleisten einen hohen Sicherheitsstandard – und zugleich eine intensive, menschliche Zuwendung.