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Einengungen und Verschlüsse der Bauch-, Becken- und/oder Beinschlagader (Schaufensterkrankheit)

Bei der Schaufensterkrankheit (Periphere arterielle Verschlusskrankheit) können Patienten aufgrund einer Einengung (Stenose) oder eines Verschlusses der Bauch -, Becken – oder Beinschlagader durch mangelnden Blutzufluss zum Bein nur eine begrenzte Strecke schmerzfrei gehen (Von Schaufenster zu Schaufenster !). Bei fortschreitender Erkrankung kommt es dann zu Schmerzen bereits in Ruhe und schlimmstenfalls zum Absterben der Gliedmaße.

Zunächst können anfängliche Beschwerden mit durchblutungsfördernden Medikamenten und einem speziellen Gehtraining behandelt werden. Helfen diese Maßnahmen nicht mehr, kann die Behebung der zugrundeliegenden Gefäßveränderung unter Umständen durch eine Kathetertherapie (PTA und/oder Stent) behandelt werden. Sollte auch diese Therapieoption nicht mehr greifen wird eine operative Therapie eingesetzt. Durch eine örtliche Gefäßausschälung (Thrombendarteriektomie) oder durch eine Umleitungsoperation (Bypass) ist die Durchblutungssituation dann wieder zu verbessern.

In speziellen Fällen können auch beide Verfahren in einer Operation (Hybridverfahren) durchgeführt werden.

Kontakt

Komm. Chefärztin:
Priv-Doz. Dr. med. Martina Kötting, Komm. Chefärztin, Fachärztin für Chirurgie, Viszeralchirurgie, Zusatzbezeichnung Spezielle Viszeralchirurgie, Fachkunde Strahlenschutz

Sekretariat:
Stefanie Gräfen
Tel.: 06571 15-32415
Fax: 06571 15-32490
E-Mail: gefaesschirurgie@verbund-krankenhaus.de